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You Sir? You Sir! Jun 19

Meine Wortkargheit erklärt sich damit, dass zu erledigende Sachen mir die Zeit zum Finden von lustigen Sachen im Internet nimmt. Außerdem motiviert mich das erledigen von Sachen nicht zum Schreiben.

Dafür habe ich mir heute mit großer Begeisterung Sweeney Todd angesehen. Ehrlich, echt unglaublich als er seine Rasierklinge längs mit dem Arm gen Himmel streckt und ruft: "Endlich ist mein Arm wieder vollständig!" Das mit Abstand beeindruckendste, und bewegendste, was ich filmisch seit langem gesehen habe.

Mehr gibt es gerade nicht zu erzählen.

Desktop Application Jun 3

Erweiterung zum Thema nutzlose Dinge nutzbar gemacht - Stifte: Unter ein Notebook klemmen (verbessert Luftzirkulation)

Vom Grillen letzten Donnerstag nahm ich von einem Einweggrill das Drahtgestell mit um es unter mein Notebook zu klemmen, bzw. das Notebook einfach daraufzustellen. Funktioniert wunderbar und erhöht die Luftzirkulation um einiges. Fehlt nur noch der Ventilator von zuhause, dann kann ich den abgefahrensten 3D-Kram rendern, ohne dass mir die Kiste abraucht.

Und nein, entgegen der wohl verbreiteten Annahme ich arbeite an einem Mac. Nein. Zumindest noch nicht. Ich hantiere ganz gut auf meinem macifizierten WinXP.

Logólogo, ah! May 23

Logólogo macht es klar und deutlich. Mit Bildchen und mit Mathematik wird erklärt was man sich beim Logoentwerfen dachte.

wikifriki

Stillstehen, umsehen und sich orientieren May 9

Folgendes Zitat wiedergefunden in einem Stapel Medientheorie irgendwo unter einem Redbull und Flyern

7. Die Sprache beginnt daher unmittelbar und sogleich mit dem ersten Act der Reflexion, und so wie der Mensch aus der Dumpfheit der Begierde, in welcher das Subject das Object verschlingt, zum Selbstbewusstseyn erwacht, so ist auch das Wort da - gleichsam der erste Anstoss, den sich der Mensch selbst giebt, plötzlich still zu stehen, sich umzusehen und zu orientieren.

— Wilhelm von Humboldt – Über Denken und Sprechen

Man bleibt stehen, setzt sich hin, legt sich hin, lockert sich auf. Legt das Buch weg und dreht nötigenfalls die Musik aus. Im Moment der Stille wird einem schlagartig das bewusst was man durch Erzwingen über stunden hinweg schwer erreicht. Die gesuchte Idee ist in fünf Minuten klar, auch wenn man vorher scheinbar ewig über sie gegrübelt hat. Ab und an mal statt von Punkt X zu Y zu hetzen zwischen ihnen stehenbleiben und alles liegen lassen. Geistig verschnaufen, und anschließend mit neuer Kraft wieder greifen.

Moodfilme May 2

Habe vor einpaar Tagen vimeo.com entdeckt. Dort gibt es massig Kurzfilme und Clips kreativer Machart und mit viel Qualität. Ohne sich groß über Sinn und Unsinn, Story und Starbesetzung gedanken zu machen. Einfach schön anzusehen.


Memories // the ocean from Ayz Waraich on Vimeo.


The Wind of Death Valley - HD from Jon Rawlinson on Vimeo.


moving macro from Charlie McCarthy on Vimeo.

Street Art May 1

Die Bäume und Gräser rascheln in der Dunkelheit. Der nahe Wasserlauf sucht sich laut seinen Weg. Lautes Gegröhle tönt zwischen den Häusern und unklares Gebrabbel folgt. Laut und besoffen bewegen sich zwei Gestalten auf der schmalen Brücke über das Wasser. Der eine stürmt voraus, der andere wird langsamer und bleibt stehen.
  »Ey komm!«
  »Ne Mann, mach ma langsamer!«
Er bückt sich um seinen Schuh zu binden. Der vordere wird ungeduldig. Beide stehen mitten auf dem Kiesweg vor einem alten rostigen Wagen aus Wellblech, abgestellt neben der Brücke.
  »Bist du jetzt fertig? Komm!«
Sie gehen einige Meter weiter, werden aber kurz darauf wieder aufgehalten.
  »Ey, wartet mal!«, tönt es jenseits der Brücke herüber. Eine dritte Person kommt hinzugetrabt. Quatschend und lallend gehen sie gemeinsam den Weg entlang.
Hinter ihnen erhebt sich eine Figur aus dem Gras und bewegt sich in die andere Richtung. Im Gehen lässt sie den Blick über den Wagen schweifen. An einer Stelle rinnt frischer Sprühlack herab. Das Weiß glitzert noch im Laternenschein. Ein kurzes Lächeln huscht über das Gesicht.

Aus der Praxis lernen Apr 29

Equipment für kreatives Schaffen ist klasse, um nicht zu sagen: unschlagbar praktisch. Ich meine damit Fotografieequipment, Stift, Papier, Bastelmesser und vieles mehr. Der ganze Kram lässt sich nicht nur zum Bilder machen, schreiben, malen und basteln benutzen. Nee!

Mit dem Stativ kann man es sich auch ganz bequem machen, z.B. wenn man beim Filmeguggen die Füße hochlegen möchte und zu bequem ist den Hocker zwei Meter weiter heranzurücken. Oder die Kameratasche! Spiegelreflex raus, Brötchen rein. So ein Allwettertäschchen kann schon mal drei Doppelte fassen und frisch halten. Scheiß auf die Tupperbox!

weitere Anwendungsbeispiele -

Bücher: Fliegen an Wänden erschlagen
Stifte: Unter ein Notebook klemmen (verbessert Luftzirkulation)
Klebeband: Blitzschuh an der Kamera abkleben (erhöht Tragekomfort)
Papier+Gummi: Bouncer auf dem Blitzgerät (verbessert Ausleuchtung)
iPod: Briefbeschwerer (ok, blödes Beispiel)
Zigarrenschachtel: Werkzeugbox
Teedose: Waschmittelpulver
Klopapier: Ausstopfen von Puppen (Filmsequenz hier auf virb.com)

Befremdlich, aber praktisch. Diese skurrilen Assoziationen lassen dich nie wieder vergessen wo du was hingetan hast. Glaub mir.

Status queue Apr 28

Ich blogge ja hier an dieser Stelle deswegen um meine Wolllust am Texten zu stillen. Ich habe vorhin erst ein Kurzfilmdrehbuch verfasst, das schon wirklich zu einem meiner besseren Texte gehört. Der würde dann etwa an Spitzenposition vor allen meinen Texten stehen, kurz danach kämen meine Einträge im Skizzenbuch. Ich würde so gerne ein Buch schreiben, es täte nur niemand lesen.

Gestern habe ich eine Bewertung verfasst: eine Rezension zum iPod. Prinzipiell halte ich sowas für unnötig, da, wie ich finde, Erfolgsprodukte eh nicht weiter unterstützt werden müssen. Hätte ich mir die (teils lächerlich schlechten) Rezensionen der anderen Rezensenten nicht reingezogen, wäre ich auch dabei geblieben und würde mich statt dessen über etwas sinnvolleres freuen, wie etwa eine fertiggemachte Steuererklärung.

Nachtrag:Lustig und so wahr, meine kleine Cousine meinte zu mir, als ich die Rezension schrieb: "Warum schaust du dir das Ding an, du hast doch schon eins." Sie hat so recht!

An dieser Stelle, und besonders an der Stelle nach dem letzten Eintrag, will ich eine Liste aufsetzen in der steht was mir denn gerade durch den Kopf geht:

Geliebt: diesen schönen Tag
Gemacht: mein Gefühl sagt - nichts
Getrunken: Apfelsaft, eine Wohltat für den Gaumen
Gehört: Rhythms del Mundo - Buena Vista Social Club
Gelesen: Sachdienliche Hinweise zur Werbung
Gesehen: Grey's Anatomy - Staffel 1
Es war schön, aber auch schrecklich: Boom Party letzten Donnerstag
Zu erledigen: hm - ich fange am besten mit Abwaschen an.


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Who's that guy?

Fun is a thing I can't live without. My ambition and creativity have their base in me having fun. I love to create, I love to do something. I love to help, to make things work. Sitting around is good for meal or dinner. So what would I be without having fun?

Hell, I don't know. Good thing I don't need to.

I study media design and computer science at the University of Applied Sciences in Hof.


Comments - see all 4

Christian Zeise says:

ay ay sir! in welchem hof bist du zu hause? : )

posted Apr 8


lemonchill says:

u r most welcome....

posted Mar 7


Balm says:

snoopbalmClicking this will take you to "The Secret Diary of Steve Ballmer"!

posted Feb 9


Gagosian Liga says:

,,Wir alle bewundern den flitterübersäten Akrobaten, der im pudrigen Licht mit klassischer Anmut auf dem Drahtseil balanciert; aber wie viel mehr Kunst gehört dazu, in Vogelscheuchenkleidern auf einem schlaffgespannten Seil den grotesken Betrunkenen zu mimen! Gerade ich sollte das wissen." (Vladimir Nabokov) Vielen Dank für die Freundschaft und musikalische Grüße aus München!

posted Feb 8